Wusstest du, dass...? Fokus Tabakprävention

Inhalt

Welche Methode hat sich bewährt, mit dem Rauchen aufzuhören?

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Frage

  • Sie können das Gespräch dann so weiterführen: «Mehr als die Hälfte der Personen, die raucht, kann sich vorstellen, in naher oder ferner Zukunft damit aufzuhören. Vielleicht ist dies ein Thema, das auch für einige von euch irgendwann aktuell werden könnte. Deswegen setzen wir uns mit dieser Frage auseinander: 'Welche Methode hat sich bewährt, mit dem Rauchen aufzuhören?'».
  • Geben Sie zwei Minuten Zeit für die Diskussion. Anschliessend müssen sich die Teilnehmenden für eine der drei verfügbaren Antworten entscheiden.

Antwort

Zur Verfügung stehen den Teilnehmenden 3 Antworten:

  1. Jugendliche, die die Antwort 1 gewählt haben, nämlich «Schritt für Schritt weniger Zigaretten rauchen und auf Instagram erzählen, dass man dabei ist, mit dem Rauchen aufzuhören», setzen sich auf den Boden.
  2. Wer Antwort 2 gewählt hat, nämlich «Sich für den Rauchstopp-Tag vorbereiten und mit professioneller Unterstützung auf einen Schlag ganz aufhören» sitzt weiterhin auf dem Stuhl.
  3. Wer Antwort 3 angekreuzt hat, das heisst «Alle Freunde verlassen, die rauchen, und anstatt Zigaretten alternative nikotinhaltige Produkte konsumieren (z.B. Nicorette, E-Zigaretten)» steht auf.

Zur Lösung:

  1. Die richtige Antwort ist die Nr. 2 | Wer auf dem Stuhl sitzt, bekommt z.B. 5 Punkte.
  2. Für Antwort 1) gilt: Nur wenige Rauchende sind in der Lage, den Konsum Schritt für Schritt zu reduzieren. Daher funktioniert diese Methode oft nicht. Und auch wenn sie funktioniert: Ein reduzierter Tabakkonsum schadet der Gesundheit weiter. Daher kann Antwort 1 nicht empfohlen werden.
  3. Für Antwort 3) gilt: Es gibt keine Beweise, dass nikotinhaltige Produkte Jugendliche unterstützen, mit dem Rauchen aufzuhören. Und von Jugendlichen zu verlangen, dass sie ihre Freunde verlassen, ist in der Regel realitätsfremd.

Rauchstopp und Rückfall

  • Falls das Thema Rauchstopp in der von Ihnen betreuten Jugendgruppe relevant ist, verweisen Sie auf das Rauchstopp-Programm von feel-ok.ch: feel-ok.ch/tabak-stopp
  • Vielleicht kommuniziert eine junge Person, dass sie schon mehrmals erfolglos versucht hat, aufzuhören. Wenn Sie mit dem Thema «Rückfall» konfrontiert werden, können Sie ev. andere Teilnehmende fragen, ob sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Anschliessend könnten Sie folgende positive Botschaft rüberbringen: «Rückfälle sind normal. Die Mehrzahl von jenen, die mit dem Rauchen aufhören wollen, brauchen dafür mehrere Anläufe. Ein Rückfall ist kein Misserfolg, falls man die Chance packt, zu überlegen, was schiefgelaufen ist und was man das nächste Mal besser machen kann. Mit dieser positiven Einstellung - aus den Fehlern bzw. aus der Erfahrung zu lernen - nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, dass man nach einigen Rückfällen Erfolg haben wird. Das gilt nicht nur für das Thema Zigarettenrauchen, sondern auch sonst im Leben.»

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