Alkoholkonsum des Sohnes oder der Tochter

Inhalt

Kurzfristige und langfristige Risiken von Alkoholkonsum

Alkohol kann Genussmittel sein. Aber er ist auch ein Rausch- und ein Suchtmittel. Alkohol kann fast jedes menschliche Organ schwer schädigen. Und Alkohol kann schwer abhängig machen.

Alkohol ist kein Getränk wie alle anderen. Kinder und Jugendliche sind besonders empfindlich.

Risiken in Kürze

Alkohol enthält Ethanol. Ethanol führt zu einem Rausch. Ethanol wird im Körper abgebaut. Das Abbauprodukt ist für den Körper sehr giftig. Es kann praktisch jedes Organ schwer schädigen.

Kinder und Jugendliche reagieren empfindlicher auf Alkohol als Erwachsene. Sie reagieren empfindlicher, weil sie leichter sind und auch weil ihr Gehirn und ihre anderen Organe sich in Entwicklung befinden.

Schon in kleinen Mengen schränkt Alkohol die Reaktionsfähigkeit ein. Das Risiko für Unfälle steigt.

Alkoholkonsum kann die schulische und berufliche Bildung und die persönliche Entwicklung behindern.

Da Mädchen/Frauen weniger Körperwasser haben als Jungs/Männer, wirkt Alkohol bei ihnen stärker (bei gleichem Körpergewicht).

Übermässiger Konsum kann zu einer schweren Abhängigkeit führen.

Falls Ihr Kind Cannabis (oder andere Drogen) konsumiert: Sprechen Sie mit ihm darüber, dass ein Mischkonsum immer mit zusätzlichen, unvorhersehbaren Risiken verbunden ist. Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, sich zu informieren. 

Icon Cannabis

Falls Ihr Kind Medikamente einnehmen muss: Sprechen Sie mit dem behandelnden Arzt und Ihrem Kind über mögliche Wechselwirkungen.

Die Rolle der Eltern

Eltern sollten sich über Alkohol informieren. So können Sie mit Ihrem Kind kompetent sprechen. Aber Sie müssen nicht alles wissen. Wenn Ihr Kind Fragen hat, können Sie es auch dabei unterstützen, die Antworten z.B. im Internet zu finden.

Nutzen Sie gute Gelegenheiten, mit Ihrem Kind über Wirkung und Risiken von Alkohol zu sprechen. Motivieren Sie es, sich zu informieren, empfehlen Sie Informationsquellen, fragen Sie Ihr Kind, was es über Alkohol weiss, geben Sie ihm Rückmeldungen.

In Situationen, wenn ein Kind problematisch Alkohol trinkt: Denken Sie daran, die klare und einfache Aussage «Alkohol ist nicht gut für dich, du bist zu jung» in den Vordergrund zu bringen. Vor allem Jungs brauchen in solchen Situationen klare «Ansagen» und Leitplanken. Ausufernde Streitgespräche zu Risiken sind oft nicht hilfreich.

Unmittelbare Risiken

Ansprechen sollte man sowohl unmittelbare, wie auch langfristige Risiken des Alkoholkonsums. Für Jugendliche sind unmittelbare Risiken allerdings relevanter als längerfristige Auswirkungen. Zu den unmittelbaren Risiken bei einem Alkoholrausch gehören:

  • peinliche Situationen (sich daneben benehmen, erbrechen, beleidigend werden etc.)
  • sich selbst oder andere gefährden (Unfallrisiko)
  • riskantes Verhalten wegen Enthemmung (ungeschützter Sex, Unfälle wegen Selbstüberschätzung etc.)
  • Opfer werden (von sexuellen Übergriffen, von Diebstahl etc.)
  • Gedächtnislücken (nicht mehr wissen, was man gemacht hat oder was mit einem passiert ist)
  • Aggressivität
  • Alkoholvergiftung
  • Kater 

 

Besprechen Sie mit Ihrem Kind, was es tun soll, wenn ein Kollege oder eine Kollegin eine Alkoholvergiftung erleidet: Erste Hilfe und Sanität rufen

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