feel-ok.ch zeigt dir, wie du das Internet und die sozialen Medien sicher, effizient und zu deinem Vorteil nutzen kannst, damit du aus dem Web herausholst, was dir und deinen Mitmenschen gut tut. feel-ok.ch erklärt dir, wie du dich gegen die Schattenseiten der virtuellen Welt schützen kannst, um negative Erlebnisse zu vermeiden.
Inhalte
Diese Artikel interessieren unsere Leser*innen: «Anzeichen einer Onlinesucht», «Pornografie» und «Ich bin ein Star (Sexting)».
feel-ok.ch erklärt dir, wie Internet funktioniert, wie man fragwürdige Infos von guten Inhalten unterscheidet, vertieft das Thema Sex im Netz, erläutert, was die Profile der sozialen Medien wirklich bedeuten, ob Minderjährige online shoppen dürfen, wie man zweifelhafte Angebote im Internet erkennt, wie man im Internet auf der sicheren Seite bleibt und wie man sich gegen Cybermobbing schützt.
Bist du Tag und Nacht online oder immer am Gamen? Dann finde heraus, warum eine Online-/Gamesucht kein harmloses Problem ist und was du dagegen machen kannst.
Interaktiv
Hast du deinen Onlinekonsum im Griff? Teste dich selbst mit dem Onlinesucht-Test. Ob du mit hohem Risiko im Web surfst oder schlau unterwegs bist, zeigt dir das Ergebnis vom Web-Profi-Test.
Jugendliche erzählen von ihren Erfahrungen in den Videointerviews von Virtual Stories, damit du daraus deine Lehre ziehen kannst.
Hast du Fragen oder Sorgen, die deinen Onlinekonsum betreffen?
147.ch
Du kannst rund um die Uhr gratis und ohne deinen Namen zu nennen bei der Nummer 147 anrufen (auf DE, FR oder IT). Die Berater*innen von 147 hören dir zu und geben dir Rat, was du in deiner Situation machen kannst.
Safe Zone
safezone.ch berät dich professionell, anonym und kostenlos bei Fragen zur Onlinesucht.
Die Kernaussagen dieses Artikels zum Anhören in 6 Minuten.
Für den Einsatz der Audiodatei mit Jugendlichen empfiehlt feel-ok.ch das Arbeitsblatt zum Thema „Fake News (Desinformationen), Fehlinformationen und Deepfakes” als didaktische Unterstützung herunterzuladen.
Daniels Bestellung ist ohne Zustimmung der Eltern nicht verbindlich, wenn er das Skateboard nicht mit eigenem, frei verfügbarem Geld bezahlen kann. Fabio hingegen darf die Smartwatch behalten, wenn er sie mit eigenem, frei verfügbarem Geld bezahlt hat. Und Maria muss strittige Kosten für einen fragwürdigen Handy-Mehrwertdienst oder eine Abo-Falle nicht einfach widerspruchslos bezahlen. (siehe hier die Fragen...)
Daniel ist nicht in der Lage, das Skateboard mit seinem eigenen Geld zu bezahlen. Ohne Zustimmung der Eltern ist ein solcher Vertrag für ihn grundsätzlich nicht verbindlich.
Aus diesem Grund dürfen die Eltern von ihm verlangen, dass er das Skateboard zurückschickt. Der Verkäufer muss das Objekt zurücknehmen, wenn kein gültiger Vertrag zustande gekommen ist oder die Eltern die Zustimmung verweigern.
Eltern, die mit der Handlung ihres Kindes nicht einverstanden sind, müssen dem Vertragspartner möglichst rasch schriftlich darüber informieren.
Anders sieht es bei Fabio aus. Er kauft die Smartwatch mit seinem Taschengeld. Urteilsfähige Minderjährige dürfen mit dem eigenen verfügbaren Geld Verträge abschliessen, auch wenn die Eltern damit nicht einverstanden sind. Fabio darf seine Smartwatch also behalten.
Voraussetzung ist aber, dass das Geld wirklich frei verfügbar ist, also zum Beispiel aus Taschengeld oder eigenem Verdienst stammt, und dass Fabio urteilsfähig ist.
Maria (16) sieht in den sozialen Medien ein Gewinnspiel, ein Quiz oder einen Intelligenztest. Neugierig klickt sie auf den Link, beantwortet einige Fragen und gibt ihre Handynummer ein.
Zu ihrer grossen Überraschung erhält sie weder den versprochenen Gewinn noch ein sinnvolles Ergebnis. Stattdessen schrumpft ihr Handy-Guthaben oder auf ihrer Telefonrechnung erscheinen Beträge für einen Dienst, den sie so nicht bewusst abschliessen wollte.
Ende Monat erhält Maria eine ungewöhnlich hohe Telefonrechnung. Panik macht sich breit.
Allmählich versteht sie, dass möglicherweise ein kostenpflichtiger Handy-Mehrwertdienst oder ein Abo aktiviert wurde. Was kann sie dagegen tun?
Auch wenn es dir noch so peinlich ist: Falls du in eine ähnliche Situation gerätst wie Maria, informiere unbedingt deine Eltern oder mindestens eine andere erwachsene Vertrauensperson.
Gemeinsam könnt ihr dem Anbieter des fraglichen Mehrwertdienstes oder der Abo-Falle schriftlich mitteilen, dass die Forderung bestritten wird. Zudem könnt ihr bei deiner Mobilfunkbetreiberin die Rechnung bezüglich des Mehrwertdienstes bestreiten.
Wichtig ist, ruhig zu bleiben, Unterlagen zu sammeln und auf Drohschreiben nicht vorschnell mit einer Zahlung zu reagieren. Ob ein Anbieter mit seiner Forderung tatsächlich durchkommt, hängt vom konkreten Fall ab.
feel-ok.ch ist ein Angebot der Schweizerischen Gesundheitsstiftung RADIX, das Informationen für Jugendliche und didaktische Instrumente u.a. für Lehrpersonen, Schulsozialarbeiter*innen und Fachpersonen der Jugendarbeit zu Gesundheitsthemen enthält.
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